Skip to main content

Welche Krankenkasse bezahlt mir mein Fitnessarmband?

Geld zurück holen von der Krankenkasse ist neuerdings möglich

Es ist absolut logisch, dass Smartwatches und Fitnessarmbänder die Gesundheit fördern. Nun haben auch die Krankenkassen diese Gadgets zu fördern. Die Gesundheitsapp, die per Uhr oder Armband immer mit sich herumgetragen werden kann, gibt gesundheitsbewussten Menschen die Möglichkeit ihre Gesundheit zu verbessern. Und das hilft natürlich auch den Krankenkassen. Es ist bereits seit vielen Jahren üblich, dass eine gesunde Lebensweise von den Krankenkassen durch Prämien und freie Kurse gefördert wird. Als Beispiele seien hier der regelmäßige Besuch im Fitnessstudio und die üblichen Routinemaßnahmen beim Arzt genannt. Nun sollen diese Prämien mehr und mehr auch auf Gadgets wie Fitness unterstützenden Armbänder oder Uhren erweitert werden. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es diese Boni jedoch nur von der AOK Nordost und der privaten Krankenversicherung DKV. Die genauen Beträge, die bezuschusst werden unterscheiden sich.

Kompletten Blogbeitrag jetzt vorlesen lassen:

Fitness-Gadget-Bezuschussung durch die AOK Nordost

Die AOK Nordost bezahlt die Hälfte des Kaufpreises von Self-Trackern, Apple Watch und Pulsmessern – und zwar jedes zweite Kalenderjahr! Die Gesamtsumme, die maximal bezuschusst wird beträgt 50,- Euro.

Fitness-Gadget-Bezuschussung durch die DKV

Die Privatversicherung DKV bezahlt ebenfalls 50,- Euro pro Krankenversichertem bzw. pro Gerät. Jedoch können nicht alle Versicherten dieses Angebot nutzen. Es können nur die Versicherten das Angebot nutzen, die einen bestimmten Tarif haben, und zwar den Tarif mit der Aktiv-Prämie. Hier geht es, wie oben schon beschrieben darum eine besonders gesunde Lebensweise zu unterstützen. Welches Gadget genau unterstützt wird, legt die DKV nicht fest, das heißt es können alle Arten von Gadgets beantragt werden, solange sie gesundheitsfördernd sind.

Auch bei der Technikerkrankenkasse ist die Bezahlung der Fitnessarmbänder im Gespräch

Wer bei der Techniker versichert ist, der kann wählen: Entweder er nimmt die Bezuschussung in Höhe von 90,- Euro an, oder er erhält eine erhöhte Gesundheitsdividende, die in einem Betrag von bis zu 250,- Euro ausgezahlt wird. Die erhaltene Dividende kann dann nach Belieben für eine neue Smartwatch oder eine professionelle Zahnreinigung ausgegeben werden.

Mögliche Bonusprämie bei der Barmer GEK, AOK Rheinland-Pfalz/Saarland

Wer am Bonusprogramm der Barmer GEK oder der AOK Rheinland-Pfalz teilnimmt, hat die Aussicht als Prämie einen Fitnesstracker zu erhalten.

Muss ich die getrackten Daten aus meiner App an die Krankenkasse weiterleiten?

Das müssen Sie natürlich nicht! Es geht den Krankenkassen nicht darum deine Fitness zu überwachen. Das können Sie mit deinem Fitnessgadget ganz alleine tun. Der Sinn, der sich für die Krankenkassen ergibt ist es, mehr junge Kunden anzusprechen. Denn eine Krankenkasse spart Geld, umso mehr junge Kunden sie hat.

Ist ein Fitnessarmband die Garantie für eine gesündere Lebensweise?

Letztendlich ist der reine Besitz eines solchen Gadgets kein Garant für eine gesündere Lebensweise – nur wer sein Fitness-Armband auch wirklich benutzt und regelmäßig seine Daten kontrolliert, der kann von der Wirkung profitieren.

 

Bei den folgenden Krankenkassen wird momentan geprüft, ob eine Bezuschussung der Wearables in Frage kommt:

AOK Bremen/Bremerhaven und AOK Hessen prüfen derzeit, ob die Bezuschussung möglich ist.

AOK Rheinland/Hamburg befindet sich im Prüfungsprozess. In Frage käme beispielsweise das Erweitern des Bonusprogrammes, so dass der Tracker mit 50,- Euro bezuschusst werden kann.

IKK Brandenburg und Berlin  und IKK Nord befinden sich ebenfalls in der Prüfungsphase.

Die Generali plant Rabatte für Tracker für ihre Kunden einzurichten. Hierbei wird der Rabatt an die Teilnahme am „Vitality Programm“ gebunden.

 

Ihre Krankenkasse beteiligt sich an den Kosten? Nun ist es wichtig sich für das richtige Wearable zu entscheiden!

Lesen Sie gerne unsere ausführlichen Fitnessarmbandtests durch, um eine qualifizierte Entscheidung zu treffen.


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *